Druckverfahren für Werbeartikel

Veredelung

Welches Druckverfahren passt zu Ihrem Logo?

Ob Ihr Logo auf einer Baumwolltasche, einem Kugelschreiber oder einem Handtuch landet, entscheidet über das Verfahren. Jede Technik hat ihre Stärken – bei Material, Farben, Stückzahl und Haltbarkeit. Hier finden Sie die sechs wichtigsten im Überblick.

  • Siebdruck, Transferdruck, Stick, Sublimation, Gravur und Tampondruck
  • Kostenloser digitaler Entwurf vor jeder Produktion
  • Persönliche Beratung zum passenden Verfahren

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Druckverfahren für Werbeartikel

Die Verfahren auf einen Blick

Siebdruck Baumwoll- und Jutetaschen, Textilien, Trinkflaschen – kräftige Volltonfarben, ideal ab mittleren Stückzahlen
Transferdruck (DTF) Kleidung und Taschen – vollfarbige Logos, Verläufe und feine Details, auch bei kleinen Mengen
Stickerei Caps, Mützen, Handtücher, Poloshirts, Jacken – hochwertig und sehr strapazierfähig
Sublimation Polyester-Textilien und beschichtete Oberflächen – Fotos und randlose Motive
Lasergravur Metall, Holz, Bambus, Glas – dauerhaft und edel, ohne Farbe
Tampondruck Kleine und gewölbte Flächen wie Kugelschreiber, Feuerzeuge und Schlüsselanhänger

Siebdruck: der Klassiker für Taschen

Beim Siebdruck wird die Farbe durch ein feines Gewebe direkt auf das Material gedrückt – für jede Farbe mit einem eigenen Sieb. Das Ergebnis sind satte, deckende Farben, die auch nach vielen Wäschen und viel Gebrauch gut aussehen. Weil jedes Sieb einmal angefertigt wird, lohnt sich Siebdruck vor allem bei ein- bis wenigfarbigen Logos und größeren Auflagen. Typische Artikel: Baumwoll- und Jutetaschen, T-Shirts und Trinkflaschen.

Transferdruck (DTF): vollfarbig ohne Mehrkosten pro Farbe

Beim digitalen Transferdruck wird Ihr Motiv zuerst auf eine Folie gedruckt und anschließend mit Hitze und Druck auf den Stoff übertragen. Da kein Sieb nötig ist, spielt die Zahl der Farben keine Rolle: Verläufe, Fotos und feine Linien sind genauso möglich wie ein einfarbiges Logo. Das macht Transferdruck ideal für kleinere Mengen und für Kleidung, T-Shirts und Hoodies.

Stickerei: wenn es hochwertig wirken soll

Beim Sticken wird Ihr Logo mit Garn direkt in den Stoff eingearbeitet. Das wirkt plastisch und edel, hält extrem lange und übersteht auch häufiges Waschen bei hohen Temperaturen. Stickerei eignet sich besonders für Caps, Mützen, Poloshirts, Jacken und Handtücher. Sehr feine Schriften und Verläufe sind dagegen schwierig – hier beraten wir Sie, wie Ihr Logo gestickt am besten aussieht.

Sublimation: Farbe, die zum Material wird

Beim Sublimationsdruck wird die Tinte unter Hitze gasförmig und verbindet sich mit Polyesterfasern oder einer speziellen Beschichtung. Der Druck liegt also nicht auf dem Material, sondern ist ein Teil davon: Er fühlt sich nicht an, blättert nicht ab und verträgt viele Wäschen. Ideal für Sporthandtücher, Sportshirts und beschichtete Tassen. Auf Baumwolle funktioniert Sublimation nicht.

Lasergravur: dauerhaft und ohne Farbe

Ein Laser trägt eine hauchdünne Schicht der Oberfläche ab und macht so Ihr Logo sichtbar. Weil keine Farbe im Spiel ist, kann nichts verblassen oder abgehen. Gravur wirkt dezent und hochwertig – auf Metallkugelschreibern, Thermobechern, Edelstahlflaschen und Holz. Ein schönes Beispiel sind gravierte Brotzeitbretter und Thermobecher.

Tampondruck: für kleine und runde Flächen

Beim Tampondruck nimmt ein weiches Silikonkissen die Farbe von einer gravierten Platte auf und gibt sie an das Produkt weiter. Weil sich das Kissen der Form anpasst, lassen sich auch gewölbte und unebene Flächen sauber bedrucken. Deshalb ist Tampondruck das Standardverfahren für Kugelschreiber, Schlüsselanhänger und viele kleine Werbeartikel.

So finden Sie das richtige Verfahren

  • Vom Material ausgehen. Baumwolle verträgt Siebdruck, Transfer und Stick; Polyester eignet sich für Sublimation; Metall und Holz für Gravur.
  • Farben zählen. Ein- oder zweifarbige Logos sind im Siebdruck günstig; viele Farben und Verläufe gelingen am besten im Transferdruck oder in der Sublimation.
  • Menge mitdenken. Bei kleinen Mengen ist ein digitales Verfahren oft wirtschaftlicher, bei großen Auflagen der Siebdruck.
  • An den Gebrauch denken. Was oft gewaschen wird, ist gestickt oder sublimiert gut aufgehoben. Was edel wirken soll, wird graviert.

Ihre Druckdatei

Am besten schicken Sie uns Ihr Logo als Vektordatei: .ai (Adobe Illustrator), .eps oder .pdf. Haben Sie diese Dateien nicht, reicht auch eine .psd-Datei oder ein großes .jpg oder .png. Unsere Grafikabteilung bereitet Ihr Logo für das jeweilige Verfahren vor und zeigt Ihnen im kostenlosen Entwurf, wie das Ergebnis aussieht.

Häufige Fragen zu Druckverfahren

Welches Druckverfahren hält am längsten?

Gravur und Stickerei sind am widerstandsfähigsten, gefolgt von Sublimation, bei der die Farbe Teil des Materials wird. Auch Siebdruck und Transferdruck halten bei richtiger Pflege viele Jahre – Textilien am besten auf links und bei höchstens 40 Grad waschen.

Kann ich mein Logo an mehreren Stellen anbringen lassen?

Ja. Viele Artikel lassen sich an mehreren Positionen veredeln, zum Beispiel vorne und hinten auf einer Tasche oder Brust und Rücken auf einem Shirt. Jede zusätzliche Position wird separat berechnet.

Wie sehe ich vorher, wie mein Logo aussieht?

Vor jeder Produktion erhalten Sie einen kostenlosen digitalen Entwurf mit Ihrem Logo auf dem Produkt. Erst nach Ihrer Freigabe wird produziert.

Kann ich denselben Artikel in mehreren Farben bestellen?

Ja. Bei gleichem Druck können Sie einen Artikel in verschiedenen Farben bestellen – zum Beispiel Taschen in Ihren Hausfarben.

Welches Verfahren ist das günstigste?

Das hängt von Artikel, Farbenzahl und Menge ab. Bei einfarbigen Logos und großen Auflagen ist meist Siebdruck oder Tampondruck am günstigsten, bei kleinen Mengen mit vielen Farben der Transferdruck. Wir rechnen Ihnen gern beide Varianten durch.

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